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Kalt kochen = grüner Saft

In der TCM geht es ja vor allem darum, dass wir Nahrungsmittel bekömmlich machen, damit sie unser Verdauungssystem nicht belasten. Gleichzeitig ist es aber wichtiger denn je, Vitalstoffe und Vitamine aus der Nahrung zu gewinnen, die heute viel weniger davon bereithält, als noch vor 10 oder 20 Jahren.

Wie Affen kalt kochen

Wir kochen ja, um die Faserstoffe bekömmlicher zu machen. Das Wissen haben auch Affen für sich entdeckt (welche Rasse, habe ich leider vergessen), indem sie Mangos an Felswände werfen und dann den Saft von der Felswand lutschen. Sehr klug! Das heißt also: Sie haben keinen Herd und mussten sich etwas anderes überlegen, wie sie so eine Mange bekömmlicher machen. Wieso sollen wir da mal nicht die Affen nachmachen?

Da ich dieses Prinzip für die Großstadt nicht umsetzen möchte, habe ich mir einen Entsafter gekauft. Wohl wissend, dass es am besten wäre, sich einen zu kaufen mit viel Kraft und unter 100 Umdrehungen, um so optimal die Vitalstoffe herauszuarbeiten, hab ich mich erstmal für einen Gebrauchten über ein bekanntes Portal entschieden, von dem ich weiß, dass er sehr gut arbeitet.

„Wie?“, werde ich jetzt von einer TCM-Kollegin gefragt, „du kochst das nicht?“ Nein, den Saft nicht, aber die Faserstoffe, die übrig bleiben, denn die sind viel zu schade, um sie wegzuwerfen. Wenn ich den Entsafter säubere, baue ich sofort kleine Frikadellen daraus und lege sie in die Pfanne. Dort lasse ich sie auf kleiner Flamme garen und habe so auch etwas für unterwegs. Wenn sie abgekühlt sind, gebe ich noch einen Löffel Basilikumpesto dazu ein paar Oliven, oder wie hier ein paar angedünstete Pilze und Tomaten. Dann kann ich sie mittags essen, wenn ich auswärts Coachings gebe.

Circa ein bis zwei Stunden nach dem „Frühstückssaft“ esse ich mein warmes Frühstück und natürlich starte ich meinen Tag weiterhin mit einem Glas warmem Wasser, das ist geblieben. Was ich noch geändert habe, ist, dass ich abends im Moment möglichst mehrmals in der Woche ab 17.00 Uhr nichts mehr esse, um meine Organe zu entlasten. Ich fühle mich damit leicht und wohl. Ach ja, ok, ich meide derzeit Gluten und habe den Eindruck, dass ich weniger Hunger habe und fitter bin. Während rund herum um mich alles in ein wohliges Plätzchengemümmel verfällt, höre ich mir Podcasts von Florian Sauer an und überlege, im nächsten Jahr noch an einer Weiterbildung in der Leberentgiftung teilzunehmen. Finde es sehr schlüssig, was er zu berichten hat und finde, dass es nicht nur eine Ernährungsform gibt, sondern, dass jeder das Beste für sich zusammenstellen sollte. Jeder ist individuell.

Welche Gemüsesorten ich für den Saft am liebsten mag: 1 Zucchini, 1 Möhre, 1 Scheibe Ingwer, 1 Stange Staudensellerie, 1 Petersilienwurzel, 1 Spritzer Zitrone, 1 Messerspitze Kurkuma.

An Weihnachten werde ich einen Rinderbraten essen, mit Rotkohl, ganz klassisch, aber bis dahin mal was Anderes 😉

Ich wünsche euch eine gemütliche Vorweihnachtszeit, bleibt gesund und…

Macht es euch lecker!

Eure

Britta

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